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Insight · Wissen aus der Praxis

Zwei Jahre KI-Bootcamp und digitale Mitarbeiter

Arbeiten wie bei Star Trek: "Computer, wieviele Leads sind heute über unseren aktuellen Flyer hereingekommen?" - Keine Science Fiction mehr. Computer heisst jetzt, GPT.

Torsten Heymann

Ich mache Schulbrote für die Kids – und orchestriere währenddessen mit einer zentralen KI mehr als 20 KI-Agenten. AirPod im Ohr, in natürlicher Sprache.

Dieser Artikel hat eine Lesezeit von ca. 15 Minuten. Magst Du ihn lieber hören? Ja, schick’s mir als WhatsApp-Sprachnachricht.

Zurück zum Schulbrot. Das klingt dann ungefähr so:

Ich: „Nächster Fall.“

GPT: „Die Recherche zu aktuellen Förderprogrammen für Deine Kunden ist fertig. Den Überblick hat dir Luna als Sprachnachricht per WhatsApp geschickt. Soll der Agent die fünf interessantesten Programme für deine Kunden ausarbeiten?“

Ich: „Ja, soll er. Nächster Fall.“

GPT: „Der neue digitale Mitarbeiter Talensio ist für die Telefonzentrale eingerichtet. 292 Smoke-Tests sind grün. Bevor die neue Büronummer auf der Kunden-Website veröffentlicht wird, fehlen noch der Test des gesamten Ablaufs und deine Endabnahme. Übernimmst du den Test?“

Ich: „Ja, passt. Zwischenfrage, anderes Thema. Frag Luna, wie viele neue QR-Code-Scans unser aktueller Nachbarschafts-Flyer in dieser Woche erzeugt hat.“

GPT: „Mach ich, Moment.“ … ca. 30 Sekunden später … „Es gibt 11 neue Scans: 4-mal wurde Dein Kontakt gespeichert, 3-mal wurde der Call-to-Action ‚Sag mir, was Dich interessiert‘ gescannt, 2-mal ‚Neue Website in 24 h‘, 1-mal ‚Digitale Mitarbeiter‘, 1-mal ‚Weiterempfehlung‘. Das ist eine Steigerung um 27 Prozent gegenüber der Vorwoche.“

Ich: „Schön, danke. Nächster Fall.“

GPT: „Alles klar, nächster Fall. Moment.“ … „Für das DIY-KI-Website-Produkt-Paket sind die Fragen zu deinen neuen Anforderungen vorbereitet. Wollen wir Dein Konzept jetzt grillen?“

Ich: „Ja, los geht’s …“

„Grillen“ (?) heißt hier: ein Vorhaben durch gezielte Fragen klären lassen, bevor wir es umsetzen.

Klingt crazy, oder? Ist es auch.

Die Agenten arbeiten. Mein zentraler KI-Ansprechpartner hält mich auf dem Laufenden. Ich entscheide, frage nach, verschiebe und gebe frei. Ich habe mich entschieden, dafür direkt die Standard-GPT-App auf dem iPhone zu nutzen. Die Sprachmodelle sind einfach herausragend. Natürliche Stimme, Räuspern, Lachen und seit Neuestem ein genervter Unterton.

So wirksam war ich noch nie.

Von Copy-and-paste zu Entscheidungen am Küchentisch

Seit rund zwei Jahren beschäftige ich mich täglich intensiv mit KI. Angefangen hat es mit einer Vision: Jeder soll einen digitalen Mitarbeiter haben können, der ungeliebte Routineaufgaben übernimmt. Die KI arbeitet, der Mensch führt.

Damals ließ ich mir Code im Chat erzeugen und kopierte ihn von Hand in die Anwendung. Ausprobieren, Screenshot machen, zurückschicken: „Hier stimmt etwas nicht. Bitte verbessern.“
Damals hat GPT-3 an vielen Stellen wirklich gut geholfen, aber der Weg war sehr zäh im Vergleich zu heute.

Mit besseren Werkzeugen wurden die Schritte größer. Erst einzelne Funktionen, später ganze Module, dann komplette Projekte. Heute beschäftige ich mich vor allem mit Philosophie, Zielen, Regeln, Entscheidungen und ausgewählten Prüfungen der Ergebnisse.

Der entscheidende Unterschied: KI kann inzwischen nicht nur schreiben und erklären. Mit passenden Werkzeugen und Berechtigungen kann sie am Computer handeln, im Internet surfen, Online-Formulare ausfüllen, die Lieferantenrechnungen aus irgendwelchen Online-Portalen abrufen (hilft mir gerade bei der UStVA) und E-Mails vorsortieren.

Wenn plötzlich viel mehr umsetzbar wird, werden Fokus und klare Prioritäten zur Herausforderung.
Und die Kernfrage – WARUM das und nicht etwas anderes: Was möchte ich eigentlich und warum jetzt?

„Ich kann einfach umsetzen. Ich muss auf niemanden warten.“

Kleine Kundenstory: @Vivien Poswiat führt eine auf Industrie spezialisierte Personalberatung (https://tecexperts.de). Ihr Unternehmen hat sich über Jahre entwickelt. Die Website zeigte längst nicht mehr alles, was sie heute anbietet und erreicht hat.

Änderungen auf der Website liefen über eine kleine Web-Agentur. Wünsche erklären, warten, nachfragen, abstimmen. Weil sich manches hinzog, sprang ich gelegentlich ein.

Irgendwann kam ich mir dabei komisch vor: Wir saßen im Online-Meeting, Vivien erklärte ihre Wünsche, und ich gab sie mehr oder weniger direkt an meine KI weiter. Die setzte sie um.

Warum sollte ich dauerhaft dazwischen sitzen? Genau das hab ich sie gefragt.
Ich schlug vor, unsere gemeinsame Zeit und ihr Geld lieber in ihre Befähigung zu investieren. Vivien und Technik erzählen nicht unbedingt die große Love-Story. Ihre Superkraft liegt in einem tiefen Verständnis für Menschen, nicht für Technik. Daher brennt sie für die Personalberatung.

Ich hab ihr eine Arbeitsumgebung vorbereitet, und dann übten wir etwa eine Stunde lang, wie sie damit arbeiten kann. Gleich an ihrer Website. Im Wesentlichen vermittelte ich nur die typischen Verhaltensweisen von KI, sozusagen Dos and Don’ts. Im Kern bleibt es ganz natürliche Sprache, sodass jeder sofort Ergebnisse erzielt.

Am nächsten Tag erzählte sie völlig übermüdet und gleichzeitig begeistert, dass sie bis in die frühen Morgenstunden weitergemacht und mehr als 20 zusätzliche Seiten angelegt hatte. „Torsten, ich hatte immer noch eine und noch eine Idee. Und noch eine. Ich war wie auf Droge.“

Nicht die durchgearbeitete Nacht ist der Punkt. Sondern ihr Satz:

„Ich kann einfach umsetzen. Ich muss auf niemanden warten.“

Bis heute hat Vivien nun mehr als 120 Inhalte erzeugt – im Gespräch oder Chat, ähnlich wie sie es vorher im Gespräch mit der Web-Agentur machen musste, nur viel direkter, für einen Bruchteil des Geldes und ohne Wartezeit. Gleichzeitig wurde Vivien damit bewusst, wie selbstermächtigt sie sich nun gegenüber Fachexperten fühlt. Jede kryptische Aussage kann sie für sich mit KI zumindest auf Plausibilität überprüfen, in unter 2 Minuten.

Von „Torsten, hilf mir mal, ich habe mal wieder das Internet gelöscht“ zu „Ich habe alle liegen gebliebenen Wünsche der letzten Jahre umgesetzt“,
„Ich melde mich, wenn ich nicht weiterkomme“,
„Ich lass die Seiten gerade auf SEO optimieren“.

Das soll nicht heißen, dass man keine Experten mehr braucht. Aber man darf stärker differenzieren, in welcher Phase man sie wofür einsetzt. Auch hier gilt: Mehr Zeit fürs Wesentliche. Auch für hochbezahlte Experten.

Aktuell entscheidet sie beispielsweise, welche Stellenangebote aus ihrem HR-System zu welchen Branchen-, Themen- und Bewerberseiten gehören.
Dafür braucht es ihre Expertise als Personalberaterin. Das können weder eine KI noch eine Web-Agentur und ich auch nicht.

Die technische Fähigkeit für ihr GPT (Codex) habe ich ihr einmalig eingerichtet (Bereitstellung des Stellenanzeigen-Pools aus dem HR-System für die Website); neue technische Fähigkeiten ergänze ich bei Bedarf. Hier braucht es aktuell (noch) Systemarchitekten wie mich.
Die fachlichen Entscheidungen lässt sie direkt umsetzen. Hier sind die Web-Agentur und auch ich ein verzichtbarer Kosten- und Zeitblock.

KI ist nicht nur ein neues Tool. Es ist Selbstermächtigung. Selbstwirksamkeit. Und wirksam zu sein, kann unglaublich viel Spaß machen.

Den Weg, selbstständig seine eigene Website über Claude oder GPT zu optimieren, habe ich jetzt standardisiert. Bei Interesse hier reinschauen: DIY-KI-Website-Paket.

Du darfst machen und dabei lernen

Früher musste ich oft erst viel lernen, bevor ich etwas umsetzen konnte.
Ich erinnere mich noch an die alte Weisheit 2.0: „Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht.“
Die ersten 40 Jahre meines Lebens waren geprägt von: Erst mal lernen, dann anwenden.

KI ändert das alles, genau in diese Richtung.
Mit einer Portion Übertreibung: Ich sage „Bau mir ein Haus“ und bekomme ein Haus. Erst beim Durchgehen merke ich, was mir wichtig ist. „Hier fehlt ein Fenster.“ „Dort möchte ich mehr Platz.“ „Und diese Idee war doch nicht so gut.“

Bei einem echten Haus wäre das extrem teuer (noch). Ein digitaler Entwurf lässt sich häufig schnell verändern.
Das heißt nicht, dass Anforderungen überflüssig werden. Ich meine nur, dass Anforderungen manchmal durch das erste Ergebnis überhaupt erst sichtbar werden.
Eine KI kann oft sofort liefern. Statt erst mal 500 Spezifikationsfragen zu stellen, beantwortet die KI diese Fragen durch Annahmen und liefert einfach. Bei dieser Vorgehensweise schaue ich dann einfach nur auf die Dinge, die mir nicht gefallen, statt alle 500 Themen durchzugehen.

Ich sage nicht, dass diese Vorgehensweise fehlerfrei ist. Natürlich hat sie ihre Nachteile, nämlich dass konzeptionelle Fehler unter der Haube ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auffallen. Ich möchte nur sagen, dass KI diesen Weg nun optional und zusätzlich anbietet und wir nun pro Thema das Beste aus beiden Optionen wählen können. Ganz neue Möglichkeiten.

Auch „Mach’s einfach schön“ erzeugt ein Ergebnis. Beim Anschauen merke ich dann, was „schön“ für mich in diesem Zusammenhang bedeutet und auch, was nicht.

Die richtige Frage gewinnt an Wert. Ebenso die Fähigkeit, zu sagen: Das passt noch nicht.

Was braucht es zum Anfangen? Nicht viel.
Wer erst mal nur Ideen und Antworten braucht, nutzt GPT oder Claude.
Wer etwas erschaffen möchte, verwendet GPT / Codex oder Claude Code.
Ursprünglich zum Programmieren gedacht, können sie heute deinen ganzen Computer steuern und nahezu alles machen, was ein Mensch an einem PC machen kann. Dazu zählt auch, dass Codex auch mal endlich Deine Windows-Fehlermeldung für Normalsterbliche übersetzen oder beheben kann.

Falls Du etwas Begleitung oder Inspiration möchtest oder konkrete Fragen hast, gib mir ein Zeichen. Klick hier.

Wichtigste Fähigkeit für KI? Kommunikation oder Durchhaltevermögen! Ohne Quatsch.

Mit KI darf man lernen, alles anzusprechen, was wichtig ist. Auch Zweifel, Widersprüche und Dinge, die einen stören.

„Wie löse ich das?“ bringt mir häufig eine Anleitung. Ich werde von der KI geführt.

„Übernimm so viel wie möglich und frage mich nach den notwendigen Entscheidungen“ beschreibt eine andere Zusammenarbeit. Ich führe, die KI arbeitet.

KI macht Fehler. Sie trifft falsche Annahmen, übersieht Regeln oder liefert überzeugend klingende Antworten, die nicht stimmen. Das passiert.
Ich habe funktionierende Anwendungen gesehen, die vorhandene Bausteine ignorierten und unnötige Parallelwege schufen. Augenscheinlich erst mal gar kein Problem, aber ein halbes Jahr später ist es nicht nur eine größere Überraschung, sondern kann wirklich kritisch sein. Das ist, wovor viele Informatiker warnen. Zu Recht.

Aber ein halbes Jahr später haben sich die Fähigkeiten der KI exponentiell gesteigert. So war es in den letzten 2 Jahren. Tatsächlich lassen sich solche Fehler dann nachträglich oft viel einfacher korrigieren, und ein halbes Jahr ging es gut. Balance ist hier ein wichtiges Stichwort.

Auch hier darf man fragen: Welcher Weg ist nun besser? Eine pauschale Antwort gibt es sicher nicht. Nur unterschiedliche Optionen, die man kennen und für sich nutzen darf.

Das Wichtigste ist jedoch, dass man seine Beobachtungen und Sorgen anspricht.
Frag die KI: Wie stellst du eigentlich sicher, dass dieses Ergebnis korrekt ist, und was ist aktuell noch falsch?

Hier drin stecken zwei Erfahrungswerte:

1. Fokus auf erneute Überprüfung mit der Offenheit, zu prüfen, wie man das überhaupt machen kann. Die KI macht häufig Vorschläge, die teilweise besser waren als mein erster Ansatz.
2. Gezielt Fehler suchen lassen.

KI basiert sehr viel auf Wahrscheinlichkeit. Der Himmel ist …?! Na, welches Wort kam in den Sinn?! Grundverständnis zu Standard-KI vermittelt, checked ;-)

Heißt: KI verhält sich oft ein wenig wie ein Fähnchen im Wind. Stell Suggestivfragen, und du bekommst die wahrscheinlichsten Antworten. Andersherum auch. Gezielt nach Fehlern zu fragen, findet zumindest bei GPT mehr Fehler, als zu fragen, ob alles okay ist.

Wenn Fehler auftreten, frage ich nach den Ursachen und danach, wie man das zukünftig vermeiden kann. Die Betonung von „keine ungeprüften Annahmen“ hilft auch etwas dabei.
So entstehen dann neue Regeln, die man für die Zukunft mitgibt: z. B. erst den Bestand prüfen, dann entscheiden, was neu entstehen muss, um unnötige Dopplungen zu vermeiden.

Manchmal waren über die Zeit sogar meine eigenen Vorgaben widersprüchlich. Dann musste ich Klarheit schaffen. Auch das passiert und fällt nicht sofort auf. Erst wenn man Unstimmigkeiten auf den Grund geht.

Ausprobieren, Probleme ansprechen, nach Ursachen fragen, verstehen, Erkenntnisse erzeugen und festhalten. Festhalten bedeutet: Der KI gezielt sagen, dass die Erkenntnisse notiert werden sollen.

Die KI-Tools bringen oft Standards dazu mit, aber es geht auch in Textdateien, die in späteren Vorhaben zuerst gelesen werden müssen.
So sind über zwei Jahre mehr als 300 Regelstandards entstanden. Auf Basis dieser Standards bin ich heute in der Entwicklung von Dingen so produktiv wie noch nie, bei guter bis sehr guter Qualität.

Fazit: Wenn Du gerade nur KI zur Verfügung hast oder nur diese nutzen möchtest, weil Experten gerade zu teuer sind, dann helfen folgende Erkenntnisse:

1. Ja, KI-Antworten sind ähnlich wie Antworten von Menschen nicht immer 100 % richtig. Sie sind teilweise löchrig wie Schweizer Käse.
2. Wenn Du nur Käse hast, leg eine weitere Scheibe über die vorherige. Beide haben Löcher, aber an unterschiedlichen Stellen = weniger Löcher, durch die man gucken kann.

Deine KI-Antwort wird besser, wenn Du sie erneut oder von einer anderen KI gezielt überprüfen lässt. Unterschiedliche Chats oder KIs haben unterschiedliche Stärken. Lass sie antreten, beobachte, greife korrigierend ein, wenn du eine klare Meinung hast, und das Ergebnis ist allein dadurch in der Regel wesentlich besser.

Gegenfragen und eine zusätzliche Prüfung können helfen. Eine Garantie liefern sie nicht. Wichtige Ergebnisse brauchen Verifikation.

Zwei Welten – und unterschiedliche Verantwortung

Heute unterscheide ich zwei Welten:

Welt 1: Die KI und ich oder Du.

Ich lasse mir helfen, entwickle Ideen und setze Dinge um. Ich kann nachfragen, korrigieren und Ergebnisse freigeben. Eine passende Einrichtung (?), etwas Einführung (?) und Übung (?) erleichtern den Einstieg. Wenn Du noch nicht viel Berührung damit hattest, animiert Dich dieser Artikel vielleicht, es auszuprobieren. Klare Empfehlung: GPT und Codex. Ein Abo für 20 EUR monatlich reicht für den Anfang. Und wenn Du wirklich gerade erst startest, kann ich dir versprechen: Ich verschaffe Dir nach einem gemeinsamen 15-Minuten-Telefonat (Klick) einen Zugang, der ein echter Gamechanger im Alltag ist.

Welt 2: Die KI und meine oder Deine Kunden.

Hier spricht und handelt KI im Namen eines Unternehmens. Am Telefon, per E-Mail, WhatsApp, Web-Chat oder Teams.

Das ist eine andere Verantwortung. Es braucht klare Zuständigkeiten, Datenschutz, verlässliche Grenzen und Übergaben an Menschen. Es braucht Bewusstsein dafür, wo Menschen auf Menschen treffen können und sollen und wo besser die KI übernimmt.

Viele Unternehmer sagen so was wie: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. KI passt da nicht rein.“

Dabei übersehen sie, dass sie einen großen Teil der Arbeitszeit mit Dingen verbringen, die genau diese Kontakte zu Menschen gar nicht zulassen. Oft wird ein Großteil der Zeit bereits verbraucht, bevor überhaupt ein Kontakt zu Menschen aufgenommen werden kann.

Spätestens bei der Annahme von Anliegen rund um die Uhr wird’s spannend. Wer bewusst entscheidet: Lieber gar keinen Service als keinen menschlichen – okay, das ist eine klare Haltung.
Doch meist darf man hier sinnvoll differenzieren. Wo kann, soll und möchte ich und wo möchte mein Gegenüber Kontakt zu einem Menschen? Wann, wo und in welcher Situation geht es einfach nur um die Sache, die Lösung, einen Termin oder eine Information?

Diese Fragen erst einmal aufzuwerfen, Antworten vorzudenken und sie dann in Technologie zu geben, dauert nun schon mehr als zwei Jahre. Aus der Vision, dass KI für mich arbeitet, während ich schlafe, und in meinem Sinne interagiert, vorqualifiziert oder direkt zu mir durchstellt, ist das Standardprodukt, der „digitale Mitarbeiter“ (?) von Tech4Humans, entstanden. Am Telefon, per E-Mail, per WhatsApp, auf der Website. 24/7, in meinem Namen. Kontinuierliche Verbesserung in der DNA.

Die Idee bleibt: Routineaufgaben (?) machen lassen, statt alles selbst zu machen. Ergänzung und Support statt Ersatz. Mehr Zeit fürs Wesentliche.

Meine digitale Mitarbeiterin Luna ist Teil dieser Arbeitsweise. Ob jemand selbst mit KI arbeiten, Aufgaben abgeben oder beides verbinden möchte, hängt vom eigenen Geschäft und den persönlichen Wünschen ab.

Du möchtest erleben, was davon für dich passt? Ja, zeig mir, was ich ausprobieren kann.

Back to the roots – Wirksamkeit

Wir Menschen möchten wirksam sein, gerade bei Dingen, die uns wichtig sind. Wenn zwischen Idee und Umsetzung weniger Abhängigkeiten liegen, verändert das vieles.

Für mich geht es deshalb vor allem um Bewusstsein: Was möchte ich selbst gestalten? Was möchte ich abgeben? Wann wünsche ich mir einen Menschen – und wann vor allem eine Lösung?

Wenn ich Menschen treffe, die bisher wenig Gelegenheit hatten, tiefer ins Thema einzusteigen, denke ich oft:

„Wenn du wüsstest.“

Was würdest du angehen, wenn der Weg zur Umsetzung ganz kurz wäre?

Du hast ein Vorhaben? Schick mir, was schon da ist: einen Link, ein Dokument, eine E-Mail oder eine Sprachnachricht. Du brauchst kein fertiges Konzept. Genau dafür lasse ich KI für mich arbeiten.

Ich schaue es mir an, und dann telefonieren wir gern. Du bekommst Ideen, Inspiration oder Unterstützung.

Was passt gerade am besten für dich?

1. Ich habe ein Vorhaben und möchte Unterstützung.
2. Ich möchte Aufgaben abgeben und die Umsetzung übernehmen lassen.
3. Ich bin noch unsicher und möchte erst meine Fragen klären.
4. Das passt für mich nicht – mich beschäftigt etwas anderes.

Und noch ein größeres Thema.

KI macht auch Angst – Ich bin vorsätzlich optimistisch

Wie unsere Zukunft aussieht, kann ich nur ahnen. Aber ich sehe enormes Potenzial.
KI nimmt uns Menschen Arbeit ab und macht uns damit nicht nur arbeitslos.
Wenn ich gedanklich ein paar Jahre vorspule und auch noch Robotik in den Topf werfe, ist für mich klar, dass keiner mehr arbeiten muss oder wir uns einfach selbst vernichten. Alles ist hier möglich. Glas halb voll oder halb leer. Beides ist wahr.

Ich entscheide mich bewusst, die Chancen, die wir haben, zu sehen und zu nutzen. Technologie kann für uns arbeiten, und wir Menschen könnten raus aus dem 9-to-5-Hamsterrad. Unsere Existenz und alles, was dieses Leben lebenswert macht, dürfen wir neu überdenken. Es ist eine riesige Chance. Viel Licht und damit natürlich auch Schatten. Was wollen wir daraus machen?!

Mich interessiert, was bei dir passiert, wenn du das hier liest. Begeisterung, Skepsis, Sorgen oder Widerspruch: Kommentiere gern. Oder schreib mir persönlich, was dich beschäftigt.

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Happy Day!

Das Projekt hinter dieser Geschichte

TEC-Experts GmbH

Kundenreferenz · TEC-Experts GmbH

Mehr Zeit für Menschen – mehr selbst bewegen mit KI

TEC-Experts verbindet Unternehmen mit passenden Fach- und Führungskräften. Wir befähigen das Team, Geschäftswissen selbst digital umzusetzen, automatisieren Routinen und ergänzen digitale Services mit Talensio. Das Ziel: mehr Zeit für persönliche Personal- und Karriereberatung.